FAQ

Allgemeines

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Breitband-, Glasfaser- und Mobilfunkausbau in Niedersachsen und Bremen. Die FAQs sind nach den jeweiligen Zielgruppen gegliedert.

Für Bürger*innen:

Wie ist meine Breitband- oder Mobilfunkversorgung vor Ort?

Die Atlanten des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen geben einen ersten Überblick über die Breitband- und Mobilfunkversorgung an Ihrem Standort. Die dargestellten Daten werden regelmäßig aktualisiert. Eine verbindliche Auskunft über die Verfügbarkeit eines Anschlusses erhalten Sie beim jeweiligen Telekommunikationsanbieter.

Warum zeigt der Breitbandatlas an meinem Standort eine höhere Geschwindigkeit an, als tatsächlich verfügbar ist?

Die Breitbandatlanten stellen die Versorgung anhand von Flächenkacheln dar. Innerhalb einer Kachel wird die jeweils höchste gemeldete Geschwindigkeit dargestellt. Diese kann von der tatsächlich an Ihrer Adresse verfügbaren Geschwindigkeit abweichen.

Wann wird bei mir Glasfaser ausgebaut?

Ob und wann an einer bestimmten Adresse Glasfaser ausgebaut wird, hängt vom jeweiligen Ausbaugebiet und den Planungen der Telekommunikationsunternehmen ab. Informationen zu geplanten Ausbaumaßnahmen erhalten Sie i. d. R. direkt beim jeweiligen Anbieter. Sie können sich auch an das BZNB wenden. Bitte geben Sie dabei Ihre vollständige Adresse an und senden uns eine E-Mail an info(at)bznb.de.

In meiner Straße wird Glasfaser ausgebaut. Warum wurde meine Adresse nicht angeschlossen?

Das BZNB führt selbst keine Ausbauarbeiten durch. Wenn eine Adresse im Rahmen eines Ausbauprojekts nicht angeschlossen wurde oder Fragen zum Hausanschluss bestehen, wenden Sie sich bitte an das ausführende Telekommunikationsunternehmen bzw. den Anbieter, bei dem Sie einen Anschluss beauftragt haben.

An meinem Gebäude wurden Mängel beim Glasfaserausbau festgestellt. Wer ist dafür zuständig?

Für die Durchführung der Bauarbeiten und die Beseitigung von Mängeln ist das jeweils beauftragte Unternehmen bzw. der Netzbetreiber zuständig. Bitte wenden Sie sich direkt an das ausführende Unternehmen oder den Anbieter.

Warum wird meine Adresse nicht im geförderten Glasfaserausbau berücksichtigt?

Nicht jede Adresse kann im Rahmen eines Förderprojekts berücksichtigt werden. Ob eine Förderung möglich ist, hängt u. a. von der bestehenden Versorgung, den Ausbauplänen der Telekommunikationsunternehmen und den jeweils geltenden Förderbedingungen ab.

Wenn Sie wissen möchten, warum Ihre Adresse in einem konkreten Förderprojekt nicht berücksichtigt wird, können Sie sich mit Ihrer vollständigen Anschrift an das BZNB (info(at)bznb.de) wenden.

Wie kann ich herausfinden, welcher Anbieter an meiner Adresse Glasfaser anbietet?

Eine Übersicht der im Breitbandausbau tätigen Unternehmen finden Sie in unserer Anbieterübersicht. Für die konkrete Verfügbarkeit und die verfügbaren Tarife wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Anbieter.

In meiner Gemeinde gibt es kein schnelles Internet. Was kann ich tun?

Der Breitbandausbau erfolgt sowohl eigenwirtschaftlich durch Telekommunikationsunternehmen als auch im Rahmen geförderter Projekte. Ob ein geförderter Ausbau möglich ist, hängt u. a. von der bestehenden Versorgung und den Ausbauplänen der Unternehmen ab.

Kommunen können sich beim BZNB zu den Möglichkeiten des weiteren Breitbandausbaus beraten lassen.

Warum ist mein Mobilfunkempfang schlecht?

Die Mobilfunkversorgung kann je nach Standort, Netzbetreiber, Gelände, Bebauung und vorhandener Infrastruktur unterschiedlich ausfallen. Einen ersten Überblick über die Netzabdeckung und mögliche Versorgungslücken bietet der Mobilfunkatlas.

Wie kann für eine bessere Mobilfunkversorgung gesorgt werden?

Über das BZNB können potenzielle Standorte für zukünftige Mobilfunkanlagen gemeldet werden. Besonders relevant können bspw. geeignete Dachflächen oder bereits erschlossene Standorte mit vorhandener Infrastruktur sein.

Kann ich dem BZNB einen möglichen Standort für einen Mobilfunkmast melden?

Ja. Über das entsprechende Online-Formular können Sie potenzielle Standorte für zukünftige Mobilfunkanlagen melden. Bitte beachten Sie dabei die dort genannten Voraussetzungen.

Für Kommunen:

Wo erhalten Kommunen Beratung zum Breitband- und Mobilfunkausbau?

Das BZNB berät Kommunen in Niedersachsen und Bremen zu Fragen des Breitband- und Mobilfunkausbaus. Dazu gehören u. a. Fragen zur Planung, Förderung, Ausschreibung und Umsetzung von Ausbauprojekten.

Was ist ein Markterkundungsverfahren (MEV)?

Mit einem Markterkundungsverfahren wird ermittelt, wie die Telekommunikationsunternehmen ein bestimmtes Gebiet aktuell versorgen und welche eigenwirtschaftlichen Ausbaupläne bestehen. Die Ergebnisse können eine Grundlage für die weitere Planung eines geförderten Ausbaus bilden.

Wann ist ein geförderter Breitbandausbau möglich?

Ob eine Adresse oder ein Gebiet förderfähig ist, richtet sich nach den jeweils geltenden Förderbestimmungen. Vor der Planung eines Förderprojekts müssen daher u. a. die bestehende Versorgung und die Ausbauabsichten der Telekommunikationsunternehmen berücksichtigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau?

Beim eigenwirtschaftlichen Ausbau errichten Telekommunikationsunternehmen Netze ohne öffentliche Förderung. Beim geförderten Ausbau werden öffentliche Mittel eingesetzt, um Gebiete zu erschließen, in denen ein Ausbau unter den geltenden Förderbedingungen nicht eigenwirtschaftlich realisiert werden kann.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Kommunen?

Für den Ausbau digitaler Infrastrukturen stehen verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene zur Verfügung. Welche Förderung für ein konkretes Vorhaben infrage kommt, hängt u. a. von der bestehenden Versorgung, dem Ausbauvorhaben und den jeweils geltenden Förderbedingungen ab.

Eine Übersicht der aktuellen Förderprogramme finden Sie im Bereich „Förderungen“.

Was müssen Kommunen beim Glasfaserausbau in Neubaugebieten beachten?

Bei der Erschließung von Neubaugebieten sind die gesetzlichen Vorgaben zur Mitverlegung und zur Ausstattung mit passiver Netzinfrastruktur zu beachten. Das BZNB stellt hierzu weitere Informationen und eine Handreichung für Kommunen bereit.

Wie können Kommunen den Mobilfunkausbau unterstützen?

Kommunen können den Mobilfunkausbau bspw. unterstützen, indem sie geeignete Grundstücke oder Gebäude für Mobilfunkstandorte identifizieren und den Austausch mit Netzbetreibern ermöglichen. Das BZNB berät Kommunen zu Fragen rund um den Mobilfunkausbau.

Wo können Kommunen geplante oder bestehende Baustellen und Leerrohre melden?

Über den Baustellenatlas mit Leerrohrkataster können relevante Informationen zu Baustellen und vorhandener Infrastruktur erfasst werden. Damit können mögliche Synergien und Mitverlegungsmöglichkeiten beim Ausbau digitaler Infrastrukturen frühzeitig berücksichtigt werden.

 

Für Unternehmen:

Sie listen auf Ihrer Website Unternehmen, die in verschiedenen Bereichen des Infrastrukturausbaus tätig sind. Wie kann sich mein Unternehmen in der Anbieterübersicht des BZNB eintragen lassen?

Unternehmen, die im Bereich des Breitbandausbaus tätig sind, können sich für die Anbieterübersicht des BZNB registrieren. Nach Prüfung der Angaben kann das Unternehmen in der Übersicht aufgenommen werden. Ein Anspruch auf Listung besteht nicht.

Wo finde ich Markterkundungsverfahren und aktuelle Ausschreibungen zum Breitbandausbau?

Das BZNB veröffentlicht auf seiner Website aktuelle Ausschreibungen und Markterkundungsverfahren für den Ausbau digitaler Infrastrukturen in Niedersachsen und Bremen. Darüber hinaus können Ausschreibungen je nach Vergabeverfahren auch über weitere Vergabeplattformen veröffentlicht werden.

Kann sich mein Unternehmen an einem Ausbauprojekt beteiligen?

Welche Möglichkeiten zur Beteiligung bestehen, hängt vom jeweiligen Projekt und Vergabeverfahren ab. Informationen zu laufenden Ausschreibungen und Markterkundungsverfahren finden Sie auf der Website des BZNB.

Wo finde ich Informationen zu Förderprogrammen?

Eine Übersicht der für den Ausbau digitaler Infrastrukturen relevanten Förderprogramme finden Sie im Bereich „Förderungen“. Dort stehen auch weiterführende Informationen, Rechtsgrundlagen und Dokumente zur Verfügung.