Glasfaserausbau im Landkreis Leer auf dem Vormarsch

Im Landkreis Leer rückt eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet in greifbare Nähe: Der geförderte Glasfaserausbau verzeichnet erhebliche Fortschritt, wie aus dem Jahresrückblick des Landkreises hervorgeht.

Anfang 2023 startete das zweite geförderte Glasfaser-Großprojekt des Landkreises, das mehr als 7.200 Adressen umfasste. Über 4.000 Adressen wurden im Verlauf des Jahres vom Landkreis über die kostenfreien Anschlussmöglichkeiten informiert. Mittlerweile verfügen viele dieser Haushalte über einen Anschluss an das Glasfasernetz. Die verbliebenen Adressen kontaktiert der Landkreis laut eigener Aussage Anfang 2024. Bis zur ersten Jahreshälfte 2025 soll der Glasfaserausbau dann abgeschlossen sein. Den Bau und Betrieb des Glasfasernetzes übernimmt das Telekommunikationsunternehmen EWE, das nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte.

Neben staatlicher Unterstützung engagieren sich auch private Telekommunikationsunternehmen wie Deutsche Glasfaser, EWE, Telekom und Epcan eigenwirtschaftlich im Glasfaserausbau. Sie sind vor allem in Gebieten mit höherer Bevölkerungsdichte aktiv, da diese oftmals wirtschaftlich attraktiver sind.

„Bis Ende 2025 haben wir eine Top-Versorgung auf Gigabit-Niveau - mit einem Mix aus Glasfaser, Koaxialkabel und Richtfunk", sagt Andrea Sope, Leiterin des Amtes für Wirtschaft und Digitales beim Landkreis Leer. „In Ostfriesland haben wir die Nase vorn, wie uns Fachleute bestätigen."

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