Spatenstich in Bremen-Schwachhausen

Bereits Ende Juli 2020 griffen der Bremer Bürgermeister, Dr. Andreas Bovenschulte und die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der swb AG Dr. Torsten Köhne sowie den beiden Geschäftsführern der Glasfaser NordWest, Christoph Meurer und Oliver Prostak zum Spaten, um den Beginn des Ausbaus von Glasfaseranschlüssen in Bremen-Schwachhausen zu signalisieren. In einer ersten Ausbaustufe werden über 5.300 Haushalte und Unternehmensstandorte von dem Gemeinschaftsunternehmen der EWE und Deutschen Telekom mit Glasfasern bis in das Gebäude ausgebaut.

Der Präsident des Senats, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte sieht den Start des Ausbaus positiv: "Es ist ein gutes Zeichen, dass Glasfaser Nordwest den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Bremen vorantreibt. Denn die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen ist groß. Als Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland und EWE hat das Land mit Glasfaser Nordwest einen erfahrenen und kompetenten Partner für den Glasfaser-Ausbau an seiner Seite. Besonders erfreulich ist, dass die Baumaßnahmen gemeinsam mit Wesernetz als Ausbaupartner realisiert werden. Das Tochterunternehmen der swb baut im Raum Bremen bereits seit vielen Monaten erfolgreich diese neue Infrastruktur aus, und diese Kooperation wird hier nun fortgesetzt."

Die enorme Bedeutung des Ausbauprojekts wird von Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Hansestadt Bremen, betont: "Der Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung. Heute können wir hier in Schwachhausen den Startschuss zum Glasfaserausbau geben. Wie wichtig die Digitalisierung ist, zeigt sich gerade in diesen Zeiten, in denen viele Bürgerinnen und Bürgern auf das schnelle Internet im Homeoffice angewiesen sind. Wir freuen uns sehr, dass der Breitbandausbau in Bremen vorangeht und wir 2021 erste große Ausbauvorhaben abgeschlossen haben werden. Im Bundesranking steht Bremen auf dem vordersten Platz."

Der Ausbau soll zügig vorangehen, so plant die Glasfaser NordWest den Ausbau bereits im folgenden Jahr komplett abgeschlossen zu haben. Wie dies ermöglicht wird, erklärt Geschäftsführer Oliver Prostak: „Glasfaser Nordwest führt keine Anfragebündelungen durch und muss somit keine langwierigen Planungs- und Wartephasen durchlaufen. Als reiner Infrastrukturanbieter vertreiben wir keine Endkundenprodukte: Vielmehr werden wir unser Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung stellen. Telekommunikationsanbieter können also unser Netz nutzen, um eigene Glasfasertarife darüber anzubieten. Zunächst werden in Bremen Telekom Deutschland und swb Produkte über die neue Infrastruktur vermarkten. Perspektivisch wird Glasfaser Nordwest weitere Kooperationen eingehen, um den Endkunden vor Ort noch mehr Freiheiten bei der Wahl des Internetanbieters zu ermöglichen."