Neue Förderprogramme für den Glasfaserausbau

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die KfW haben zwei neue Förderprogramme für private und kommunale Unternehmen für den Glasfaserausbau veröffentlicht. Mit diesen Angeboten ergänzen BMVI und die KfW das bestehende Förderangebot zum Ausbau von Glasfasernetzen.

Quelle: KfW-Bildarchiv / Thorsten Futh

Bei den Förderprogrammen handelt es sich um Unterstützung für den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen durch zinsverbilligte Darlehen, somit haben diese keine Beihilferelevanz.

Der "Investitionskredit Digitale Infrastruktur" (Programm 206/239) bietet eine zinsgünstige und langfristige Finanzierung von Investitionen in den Ausbau von Glasfasernetzen und ist über KfW-Finanzierungspartner, in der Regel Banken und Sparkassen, verfügbar. Die Zinssätze werden aus Mitteln des BMVI verbilligt und verbinden mit Laufzeiten bis 30 Jahre und Zinsbindungsfristen bis 20 Jahre attraktive Konditionen und hohe Planungssicherheit.

Auch für Projekte mit komplexeren und individuellen Finanzierungsanforderungen bietet die KfW ein neues Förderprogramm mit maßgeschneiderten Finanzierungslösungen an: Über den "KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur" (Programm 854) beteiligt sich die KfW an der Finanzierung von Vorhaben im Rahmen von Bankenkonsortien. Dabei stellt die KfW direkte Kreditmittel zur Verfügung und übernimmt Kreditrisiken, jeweils zu gleichen Bedingungen wie die anderen Finanzierungspartner. Mit beiden Kreditangeboten ergänzen BMVI und KfW das bestehende Förderangebot des Bundes für den Ausbau der Glasfasernetze in Deutschland.

Ausführliche Informationen zu den Programmen finden Sie auf den jeweiligen Seiten der KfW www.kfw.de/206 sowie w ww.kfw.de/854.