Voraussetzung für den eigenwirtschaftlichen Ausbau war eine hohe Vermarktungsquote von 75 Prozent. Diese wurde bereits im Juni erreicht. Aufgrund der ländlichen Lage und der derzeit fehlenden Förderfähigkeit galt der Ausbau zunächst als herausfordernd. Um das Projekt wirtschaftlich dennoch zu ermöglichen, unterstützte die Gemeinde Glandorf die GVG Glasfaser aktiv während der Vermarktungsphase, indem sie bspw. die Bürger*innen informierte.
„Ich finde es sehr bemerkenswert, dass es der GVG Glasfaser in Schwege zusammen mit der Gemeinde und dem Ortsrat gelungen ist, eine Quote von mehr als 75 Prozent zu erreichen. Damit liegen die Schweger weit über Vermarktungsquoten in vergleichbaren Orten“, erläutert Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück. „Der Landkreis Osnabrück wird ergänzend im Jahr 2027 die letzten sogenannten „Grauen Flecken“ in der Gemeinde Glandorf ausbauen. Gemeinsam erreichen wir, dass Glandorf dann die erste 100 Prozent-Glasfaser-Gemeinde im Landkreis Osnabrück sein wird. Danke an alle Beteiligten, die bei diesem großen Projektvorhaben mitgeholfen haben.“
Nach aktueller Planung sollen die Bauarbeiten innerhalb von zwei Monaten weitgehend abgeschlossen sein. Die Glasfaser wird dabei direkt bis in die Häuser, Wohnungen und Gewerbebetriebe verlegt. Nach dem Prinzip „mit Licht im Rücken“ können die Anschlüsse sukzessive aktiviert werden, sobald die Bauarbeiten an den jeweiligen Adressen abgeschlossen sind.
