Geförderter Glasfaserausbau in Friesland geht in die nächste Etappe

Im Landkreis Friesland hat die nächste Etappe des geförderten Glasfaserausbaus begonnen. Rund 1.150 Haushalte und Unternehmen in bislang unterversorgten Gebieten sollen bis Ende 2027 an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Ein symbolischer Spatenstich in Sande markierte am 17. Juni 2026 den Start des Ausbaus der „weißen Flecken“ in Jever, Schortens, Varel, Bockhorn, Sande, Wangerland und Zetel.

(Foto: Landkreis Friesland)

(Foto: Landkreis Friesland)

Für die Umsetzung des Projekts ist die kreiseigene Breitbandfördergesellschaft Friesland verantwortlich. Mit den Bauarbeiten wurde die Spie Infratech GmbH beauftragt. Nach Abschluss der Arbeiten übernimmt die Ewe Tel GmbH den Netzbetrieb und die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse.

Das Ausbauprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund zwölf Millionen Euro. Bund und Land Niedersachsen fördern das Vorhaben mit insgesamt rund 8,9 Millionen Euro, der Landkreis beteiligt sich mit Eigenmitteln in Höhe von rund drei Millionen Euro. Insgesamt sollen etwa 171 Kilometer Trasse gebaut werden. Der Abschluss der Bauarbeiten ist nach aktuellem Stand bis Ende 2027 vorgesehen.

„Mit der Fortführung des geförderten Glasfaserausbaus setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises. Schnelles Internet ist heutzutage eine grundlegende Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, moderne Arbeitsplätze und gleichwertige Lebensverhältnisse“, sagt Rolf Neuhaus, Geschäftsführer der Breitbandfördergesellschaft Friesland. „Diesen Kurs werden wir mit Umsetzung des Gigabitausbaus in Höhe von 82 Millionen Euro ab dem Jahr 2028 fortsetzen und einen flächendeckenden Ausbau gewährleisten“, so der Geschäftsführer weiter.

Eigentümer*innen in den Ausbaugebieten können einen geförderten Hausanschluss weiterhin beantragen. Die Anmeldung ist bis zum Beginn der Bauarbeiten im jeweiligen Ausbauabschnitt möglich.