Landkreis Cuxhaven: Baustart für geförderten Glasfaserausbau in Beverstedt und Hagen im Bremischen

Mit einem weiteren symbolischen Spatenstich in Gackau ist der geförderte Glasfaserausbau in den Cuxhavener Gemeinden Beverstedt und Hagen im Bremischen offiziell gestartet. Das Ausbauprojekt umfasst insgesamt 3.426 Haushalte und Unternehmen, die künftig einen gigabitfähigen Glasfaseranschluss erhalten sollen – davon entfallen 1.205 Haushalte und Unternehmen auf Beverstedt und 2.221 auf Hagen. Mit der Umsetzung ist die Muenet GmbH & Co. KG beauftragt.

(Foto: Gemeinde Beverstedt)

(v. l.) Neben einem Mitarbeitenden des Bauunternehmers Sidar stehen Benjamin Kuss (aconium GmbH), Dr. Dominik Mayer (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Denis Ebbing (MUENET), Ralf Bruns (Landkreis Cuxhaven) und die Bürgermeister Andreas Wittenberg (Gemeinde Hagen im Bremischen) sowie Guido Dieckmann (Gemeinde Beverstedt). (Foto: Gemeinde Beverstedt)

Am Tag des Spatenstichs kamen Vertreter*innen des Landes Niedersachsen, des Landkreises Cuxhaven, des Telekommunikationsunternehmens Muenet, des Projektträgers Aconium, des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen (BZNB) und des Bauunternehmens Sidar zusammen. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Bund, Land Niedersachsen sowie den Landkreis Cuxhaven und die beteiligten Kommunen.

Andreas Wittenberg, Bürgermeister der Gemeinde Hagen im Bremischen, freut sich: „Mit dem Ausbau schaffen wir die Voraussetzungen für eine nahezu flächendeckende Glasfaserversorgung und stärken die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden nachhaltig. Dass wir dieses Ziel gemeinsam erreichen, ist ein großer Erfolg für die gesamte Region.“ Guido Dieckmann, Bürgermeister von Beverstedt, ergänzt: „Mit dem heutigen Spatenstich geht ein lang ersehnter Wunsch vieler Bürger*innen in Erfüllung, die bisher noch keinen Glasfaseranschluss hatten. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern gehört zur Grundversorgung – genauso selbstverständlich wie Strom und Wasser." Dem stimmt auch Dr. Dominik Mayer vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen zu: „Der Glasfaserausbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Er schafft gleichwertige Lebensverhältnisse, stärkt den Wirtschaftsstandort und sorgt dafür, dass die Menschen unabhängig von ihrem Wohnort digital angebunden bleiben.“

„Beim Spatenstich ist eines sehr deutlich geworden: Unabhängig davon, ob Bund, Land, Landkreis, Kommunen oder die Projektpartner gesprochen haben – alle haben die gleiche Botschaft vermittelt: Wenn die Glasfaser an Ihrem Grundstück vorbeikommt, sollte die Gelegenheit für einen Hausanschluss genutzt werden. Gerade im geförderten Ausbau ist dieser häufig kostenfrei und schafft die Grundlage für eine zukunftssichere digitale Versorgung“, resümiert Bastian Hiller, Projektleiter beim BZNB.