Der Ausbau erfolgt im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms, das insbesondere abgelegene oder bislang unzureichend versorgte Gebiete mit gigabitfähiger Infrastruktur erschließen soll. In Geestland sollen nach aktuellen Planungen insgesamt rund 380 Adressen über dieses Programm angebunden werden. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Bund, Land Niedersachsen, den Landkreis Cuxhaven sowie die Stadt selbst.
Für die angeschlossenen Haushalte ist der Hausanschluss kostenfrei und nicht an den Abschluss eines Internetvertrags gebunden. Nach Abschluss der Ausbauarbeiten wird in den geförderten Gebieten eine nahezu flächendeckende Glasfaserversorgung von über 99 Prozent angestrebt.
Im Zuge der Bauarbeiten sollen insgesamt mehr als 300 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und 47 neue Netzverteiler installiert werden. Damit wird die digitale Infrastruktur der Region langfristig gestärkt und die Versorgung in bislang schwer erschließbaren Lagen deutlich verbessert. Mit der nun gestarteten Aktivierung einzelner Anschlüsse beginnt der schrittweise Übergang in den Versorgungsbetrieb innerhalb des Förderprojekts. Ziel ist es, die noch bestehenden Versorgungslücken in den kommenden Jahren vollständig zu schließen.
Ralf Bruns, Breitband-Koordinator beim Landkreis Cuxhaven: „Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit mit der Telekom bisher gut gelaufen ist und nun die erste Kundin in Imsum angebunden wird. Schnelle Breitbandanbindungen sind gerade für den ländlichen Raum – sowohl privat wie geschäftlich – extrem wichtig. Es ist ein digitaler Standortvorteil. Dort arbeiten und leben, wo andere Urlaub machen, das bekommt einen noch höheren Stellenwert. Das moderne Netz gewährleistet langfristig unsere Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt Geestland. Die Bürger*innen sollten diese Chance nutzen.“
Geestlands Bürgermeisterin Gabi Kasten ergänzt: „Mit der Aktivierung des ersten Glasfaser Anschlusses im Zuge der Weiße-Flecken-Förderung senden wir eine wichtige Botschaft für die Zukunft unserer Region aus: Schnelles Internet ist kein Nice-to-have. Es ist das Rückgrat der digitalen Daseinsvorsorge – und Grundvoraussetzung für digitale Teilhabe.“
