Neue Open-Access-Kooperationen stärken Glasfaserausbau

Mehrere Telekommunikationsunternehmen – darunter OXG Glasfaser, Vodafone, Deutsche GigaNetz, 1&1 sowie Tele Columbus – haben in den vergangenen Wochen neue Open-Access-Partnerschaften angekündigt. Ziel aller Kooperationen ist es, bestehende Glasfasernetze gemeinsam zu nutzen und somit die Auslastung zu verbessern, den Wettbewerb zu stärken und Kund*innen mehr Wahlmöglichkeiten bei Internetangeboten zu bieten.

(Foto: OXG Glasfaser GmbH)

Auf der ANGA COM verkündeten OXG und Deutsche GigaNetz ihre Zusammenarbeit (v. l.): Benjamin Grimm (Bereichsleiter Wholesale und Wholebuy bei der Deutschen GigaNetz), Wolfram Thielen (CRO der Deutschen GigaNetz), Stefan Rüter (Geschäftsführer von OXG), Reinhard Sauer (CEO der Deutschen GigaNetz), Ralf Monius (Head of Wholesale KAM von OXG) und Christian Schmidt (Senior Business Manager Wholesale von OXG). (Foto: OXG Glasfaser GmbH)

Im Rahmen der ANGA COM 2026 haben OXG Glasfaser und die Deutsche GigaNetz eine Zusammenarbeit auf Open-Access-Basis bekanntgegeben. Künftig soll die Deutsche GigaNetz die von OXG errichtete Glasfaserinfrastruktur mitnutzen und dort eigene Endkundenprodukte in ausgewählten Ausbaugebieten anbieten können. Der Vermarktungsstart sowie erste Kundenanschaltungen sind für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen.

Auch 1&1 und Tele Columbus bauen ihre Zusammenarbeit aus. Durch die Verknüpfung der Netzinfrastrukturen sollen perspektivisch mehr als eine Million Haushalte und Unternehmen Zugang zu zusätzlichen Glasfaserangeboten erhalten. Die Kooperation umfasst sowohl bestehende als auch zukünftige Ausbaugebiete.

Eine weitere Partnerschaft ist zwischen Vodafone und der Deutschen GigaNetz angekündigt worden. Ab 2027 sollen Vodafone-Kund*innen Anschlüsse im Netz der Deutschen GigaNetz nutzen können. zum Start betrifft dies nach Unternehmensangaben rund 500.000 Haushalte und Unternehmen.