Telekom erweitert Glasfasernetz in fünf niedersächsischen Städten

Die Deutsche Telekom setzt ihren eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in mehreren Städten Niedersachsens fort: In Goslar, Braunschweig, Gifhorn, Wolfsburg und Wolfenbüttel entstehen nach Unternehmensangaben in den kommenden Monaten und Jahren neue FTTH-Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s. Insgesamt profitieren perspektivisch mehr als 40.000 Haushalte und Unternehmen.

In Goslar wird nach der Innenstadt nun der Stadtteil Jürgenohl erschlossen. Rund 2.900 Haushalte und Unternehmen sollen dort bis Ende 2027 Zugang zu Bandbreiten mit bis zu 1.000 MBit/s erhalten. Geplant sind mehr als 70 Kilometer Glasfaserkabel sowie 24 neue Netzverteiler.

In Braunschweig startet der Ausbau in der Innenstadt Anfang März 2026. Hier sollen 5.100 Haushalte und Unternehmen angeschlossen werden. Die Fertigstellung ist für Oktober 2027 vorgesehen. Bereits zuvor hatte die Telekom mehrere Stadtteile mit Glasfaser erschlossen.

Auch in Gifhorn wird das Netz erweitert: In der Südstadt entstehen Anschlüsse für weitere 6.000 Haushalte und Unternehmen. Dafür sollen mehr als 220 Kilometer Glasfaser verlegt und 96 Netzverteiler errichtet werden.

Im Wolfsburger Stadtteil Westhagen plant das Unternehmen den Ausbau für 4.000 Haushalte und Betriebe. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Vorgesehen sind mehr als 60 Kilometer Glasfasertrasse sowie 19 neue Netzverteiler.

Deutlich größer fällt das Ausbauprojekt in Wolfenbüttel aus: In den Stadtteilen Wolfenbüttel Ost, Wolfenbüttel Linden, Groß Stöckheim, Innenstadt und Wendessen sollen rund 23.000 Haushalte und Unternehmen angeschlossen werden. Der Abschluss der Maßnahmen ist bis September 2026 vorgesehen. Mehr als 20 Kilometer Glasfaserkabel sowie 122 Netzverteiler sind geplant.

Nach Angaben der Telekom erfolgen die Bauarbeiten in enger Abstimmung mit den Kommunen und abschnittsweise, um Beeinträchtigungen für Anwohnende möglichst gering zu halten.