Millionenförderung für Glasfaserausbau im Landkreis Stade

Der Landkreis Stade erhält umfangreiche Fördermittel für den weiteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur: So stellt der Bund bis zu 35 Millionen Euro zur Verfügung, das Land Niedersachsen kofinanziert mit weiteren 17,5 Millionen Euro. Ergänzend bringt der Landkreis Stade selbst 17,5 Millionen Euro auf. Insgesamt stehen damit rund 70 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in unterversorgten Gebieten zur Verfügung.

(Foto: BMDS)

(v. l.): Bundesminister Dr. Karsten Wildberger übergibt die symbolische Förderurkunde im Rahmen der Gigabitförderung 2.0 an den Ersten Kreisrat Thorsten Heinze und Kai-Ulrich Baak, Leiter des Antes Wirtschaft, Verkehr und Bildung. (Foto: BMDS)

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Gigabitförderung 2.0“ und greift ausschließlich dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unrentabel ist. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Fördergeldanträge erfolgreich waren und stolze 52,5 Millionen Euro an den Landkreis Stade gehen“, erklärt der Erste Kreisrat Thorsten Heinze.

Von der Förderung können im gesamten Landkreis mehr als 5.500 Haushalte und Betriebe profitieren. Die meisten förderfähigen Adressen befinden sich in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten mit mehr als 2.100 Anschlüssen. Weitere Schwerpunkte liegen in den Samtgemeinden Harsefeld (rund 990), Nordkehdingen (rund 850) und Fredenbeck (knapp 500).

Nach den Förderzusagen folgen nun die nächsten Verfahrensschritte. Der Landkreis Stade wird Gespräche mit Telekommunikationsunternehmen aufnehmen, um den Ausbau konkret zu planen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 alle förderfähigen, bislang unterversorgten Adressen an das Glasfasernetz anzuschließen.