Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Gigabitförderung 2.0“ und greift ausschließlich dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unrentabel ist. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Fördergeldanträge erfolgreich waren und stolze 52,5 Millionen Euro an den Landkreis Stade gehen“, erklärt der Erste Kreisrat Thorsten Heinze.
Von der Förderung können im gesamten Landkreis mehr als 5.500 Haushalte und Betriebe profitieren. Die meisten förderfähigen Adressen befinden sich in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten mit mehr als 2.100 Anschlüssen. Weitere Schwerpunkte liegen in den Samtgemeinden Harsefeld (rund 990), Nordkehdingen (rund 850) und Fredenbeck (knapp 500).
Nach den Förderzusagen folgen nun die nächsten Verfahrensschritte. Der Landkreis Stade wird Gespräche mit Telekommunikationsunternehmen aufnehmen, um den Ausbau konkret zu planen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 alle förderfähigen, bislang unterversorgten Adressen an das Glasfasernetz anzuschließen.
