Der Ortsteil Icker zählt zu den Bereichen, in denen trotz bereits umgesetzter Fördermaßnahmen weiterhin Versorgungslücken bestehen. Während besonders unterversorgte „weiße Flecken“ bereits mit Glasfaser erschlossen wurden, verfügen weitere Adressen bislang nur über eine veraltete Breitbandversorgung. Das Pilotprojekt zielt nun darauf ab, auch diese Haushalte an ein zukunftssicheres Glasfasernetz anzubinden.
Wichtiger Bestandteil des Vorhabens ist die Zusammenarbeit zwischen GVG Glasfaser, der Gemeinde Belm und dem Bürgerverein Icker. Letzterer unterstützt die Vermarktung vor Ort aktiv und spricht rund 200 Haushalte direkt an. Auf diese Weise soll eine ausreichende Vertragsquote erreicht werden, um die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts zu ermöglichen. Haushalte, die sich für einen Hausanschluss in Verbindung mit einem Produktvertrag des Anbieters Teranet entscheiden, erhalten den Glasfaseranschluss kostenfrei.
Bürgermeister Viktor Hermeler: „Die digitale Infrastruktur ist heute genauso wichtig wie Wasser- oder Stromleitungen. Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Ortsteils.“ Jan-Hendrik Schulhof vom Bürgerverein Icker ergänzt: „Wir wollen, dass Icker zukunftsfähig bleibt. Glasfaser ist dabei die Basis für Arbeiten, Lernen und Leben in ländlichen Räumen. Deshalb packen wir als Bürgerverein mit an und gehen aktiv auf die Haushalte zu. Wenn alle mitziehen, können wir dieses Projekt erfolgreich umsetzen.“