Besonders deutliche Fortschritte wurden beim geförderten Ausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ erzielt. Dabei handelt es sich um Adressen mit Bandbreiten von unter 30 Mbit/s. Durch den Baufortschritt ist inzwischen an über 90 Prozent der rund 430 förderfähigen Adressen ein Glasfaseranschluss möglich, etwa drei Viertel der Förderadressat*innen haben bereits einen Hausanschluss gebucht. Der Abschluss dieses Ausbauprogramms ist planmäßig für Mitte dieses Jahres vorgesehen.
Stadtbaurat Gerold Leppa ordnet den Stand des Ausbaus ein: „Mit dem geförderten Ausbau helfen wir dort, wo der Ausbau durch die Unternehmen nicht wirtschaftlich wäre. Damit erreichen wir auch für die Bewohner*innen in diesen Gebieten die beste Versorgung mit Datennetzen.“ Gleichzeitig schreite der eigenwirtschaftliche Ausbau in den Stadtteilen weiter voran.
Für die Innenstadt sind bereits weitere Schritte geplant. Der Bereich rund um die Fußgängerzone soll ab diesem Jahr durch die Deutsche Telekom ausgebaut werden. Der Kernbereich, der die Fußgängerzone und ca. 20 Prozent der Innenstadtadressen umfasst, soll ab 2028 an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Einzelne Adressen verfügen dort bereits über entsprechende Anschlüsse.
Zudem wurden in den Stadtteilen Querumer Forst und Timmerlah die erforderlichen Vorvermarktungsquoten von 33 Prozent erreicht. Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser prüft nun die Umsetzbarkeit und das weitere Vorgehen. Für Völkenrode, Watenbüttel und Veltenhof ist die Vorvermarktung zunächst verschoben worden; derzeit wird geprüft, ob ein anderes Telekommunikationsunternehmen den Ausbau übernehmen kann.