Osnabrück: Glasfaserausbau geht in den Endspurt – Kooperation langfristig erweitert

Der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau in Osnabrück steuert auf die Zielgerade zu. Die Stadtwerke Osnabrück und das Telekommunikationsunternehmen Glasfaser Nordwest starten in den kommenden Monaten mit den letzten Ausbaugebieten, sodass eine flächendeckende Versorgung bereits Ende 2027 erreicht sein soll. Aktuell verfügen rund 63.000 Haushalte über einen Glasfaserzugang – perspektivisch sollen es 109.000 Haushalte und Unternehmensstandorte in Osnabrück, Wallenhorst und Bissendorf sein.

(Foto: Hehmann/SWO)

(v. l.:) Sascha Zink (Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wohnungswirtschaften bei Glasfaser Nordwest), Andreas Mayer (Geschäftsführer Glasfaser Nordwest), Daniel Waschow (SWO-Vorstandsvorsitzender) und Tino Schmelzle (Geschäftsführer SWO Netz) zeigen Geschlossenheit bei der Verkündung der erweiterten Zusammenarbeit im Glasfaserausbau. (Foto: Hehmann/SWO)

Parallel dazu haben beide Partner ihre seit 2021 bestehende Kooperation erweitert und bis mindestens 2055 verlängert. Damit wird die enge Zusammenarbeit im Ausbau, in der technischen Umsetzung sowie in der Vermarktung langfristig abgesichert. Die erweiterte Kooperation soll zudem die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft vertiefen und eine einheitliche Kommunikation gegenüber Bürger*innen sicherstellen.

In den verbleibenden Ausbaugebieten – darunter Hintere Wüste, Dodesheide, Kalkhügel und Widukindland – beginnen die Arbeiten zeitnah. In Eversburg, Pye und Haste läuft der Ausbau bereits, viele weitere Stadtteile sind schon am Netz. Insgesamt wurden bisher 450 Kilometer Trasse und rund 400 Netzverteiler errichtet.

Die Verantwortlichen betonen die Bedeutung des Projekts für die Zukunftsfähigkeit der Region: Glasfaser sei ein zentraler Standortfaktor, erhöhe die digitale Teilhabe und stärke Wirtschaft und Wohnungsmarkt. Durch den Open-Access-Ansatz können Bürger*innen frei zwischen mehreren Anbietern wählen, darunter Telekom, osnatel, 1&1, SIT Telecom, Plusnet und MK Netzdienste.