Wie der Landkreis in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet, gelten derzeit 5.571 von rund 72.000 Adressen als unterversorgt. Nach zwei bereits laufenden Förderprogrammen und zahlreichen eigenwirtschaftlichen Ausbauaktivitäten von Telekommunikationsunternehmen sollen mit dem neuen Förderantrag nun weitere Anschlüsse versorgt werden.
In den vergangenen Monaten wurden über einen Branchendialog und ein Markterkundungsverfahren (MEV) die Ausbauabsichten der Telekommunikationsunternehmen abgefragt. Diese werden im Förderverfahren nicht mehr berücksichtigt.
Die endgültige Entscheidung über den Ausbau trifft der Kreistag, wenn nach einer europaweiten Ausschreibung die konkreten Kosten vorliegen. Mit Ergebnissen wird im kommenden Jahr gerechnet.
Das geplante Projektvolumen liegt bei etwa 70 Millionen Euro. Davon würde der Landkreis rund 17,5 Millionen Euro übernehmen. Finanziert wird das Vorhaben durch Mittel des Bundes und des Landes Niedersachsen.
